top of page

Zivilgesellschaft in Ost und West: Engagiert, aber nicht unverwundbar

1. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 19 Stunden

In der neuen Folge des Podcasts „Mauerecho – Ost trifft West“ sprechen Ulrike Hähnlein und Felicitas Gerull, die Vorstandsvorsitzenden des Denkwerk Ost e. V., über die Bedingungen und Herausforderungen bürgerschaftlichen Engagements. Im Fokus stehen dabei die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sowie die zunehmenden Belastungen für Aktive im ländlichen Raum.


Die Kernpunkte des Beitrags:

  • Historische Unterschiede: Während sich freie zivilgesellschaftliche Organisationen im Westen über Jahrzehnte hinweg frei entfalten konnten, war unabhängiges gesellschaftspolitisches Engagement in der DDR stark eingeschränkt. Diese unterschiedlichen Prägungen wirken bis heute nach.

  • Belastungen und Bedrohungen: Neben hohem Zeitdruck und großen Erwartungen führt vor allem der rauer gewordene gesellschaftliche Ton – bis hin zu Anfeindungen und Bedrohungen aus dem rechten Spektrum – oft zu Überforderung.

  • Selbstfürsorge und Strukturen: Um langfristig handlungsfähig zu bleiben, braucht es laut den Expertinnen nicht nur persönliche Resilienz, sondern vor allem funktionierende Netzwerke, klare Grenzen und Strukturen, die Verantwortung auf viele Schultern verteilen.

Den gesamten Podcast gibt es auf taz.de/mauerecho sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Kommentare


bottom of page